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Gelkamine
Gel- und Ethanolkamine zählen zu den Dekorations-Kaminen. Sie schaffen die gleiche behagliche Atmosphäre in den Wohnräumen wie herkömmliche Kamine, haben allerdings nur eine geringe Heizleistung. Auch wenn sie keine Heizung ersetzen können, sorgen sie doch in den Übergangszeiten im Frühjahr und Herbst für wohnliche Temperaturen in Haus und Wohnung.
Einfach zu Montieren:
Für einen Gel- oder Ethanolkamin sind weder bauliche Veränderungen noch ein Schornstein erforderlich. Diese Art von Kaminen ist genehmigungsfrei und unterliegt nicht der Feuerstättenverordnung. Beim Kauf sollte man allerdings darauf achten, dass der Gel- oder Ethanolkamin ein TÜV-Zertifikat besitzt, das die Brand- und Betriebssicherheit des Kamins garantiert.
Einkaufsberater fuer Gelkamine:
- Achten Sie darauf, dass der Kamin vom TÜV Zertifiziert ist
- Suchen Sie einen Kamin, der einfach montiert werden kann
- Ethanolkamine ersetzen keine Heizung!
Vorteile von Gel- Ethanolkaminen:
Gel- und Ethanolkamine sind überall in der Wohnung oder im Haus aufstellbar. Sie schaffen ein gemütliches Ambiente in Wintergärten, Ferienwohnungen oder auf Terrassen.
Die Vorteile dieser Kamine sind vielfältig. Weder Holz noch Kohle sind für den Betrieb dieser Art von Kaminen erforderlich. Trotz des echten lodernden Feuers entwickeln sie keinen Rauch und keine Asche. Die Kamine werden mit einfachen Wandbefestigungen montiert, können also bei einem Umzug einfach demontiert und mitgenommen werden.
Gel- und Ethanolkamine werden aus hochwertigem MDF (mitteldichte Faserplatte), Edelstahl, Sandstein, Granit oder Marmor gefertigt. Die Vielfalt der Materialien erlaubt unzählige Kombinationsmöglichkeiten für individuelle Maße und Wünsche.
Funktionsweise:
Die Funktionsweise dieser Kamine ist denkbar einfach. Die Brenndosen im Kamin werden mit Brenngel bzw. Ethanol gefüllt. Mit einem langen Streichholz oder einem Stabfeuerzeug wird der Brennstoff angezündet. Mit dem Flammenkiller kann man die Flammen jederzeit zum Erlöschen bringen. Bei der Verbrennung von Brenngel bzw. Ethanol ensteht eine geringe Menge an Wasserdampf (jedoch weniger als bei einem handelsüblichen Luftbefeuchter) und Kohlendioxid. Die Verbrennung ist geruchlos, es bilden sich weder Abgase, Ruß noch andere gesundheitsbedenklichen Abgase. Ein gelegentliches Lüften ist jedoch wie auch bei herkömmlichen Kaminen zu empfehlen.
Brenngel:
Brenngel hat eine längere Brenndauer als Ethanol. Jedoch müssen die geringfügigen Rückstände in den Brennkammern vor der nächsten Benutzung entfernt werden. Bei modernen Brenngelen lassen sich die Rückstände einfach herausschütteln.
Ethanol hinterlässt keine oder nur sehr wenig Rückstände in den Brenndosen, hat jedoch eine kürzere Brenndauer als Gele.
Gel- und Ethanolkamine gibt es auch in modernen Designer-Ausführungen als Standkamine mit Glasumrandung oder in Form eines Flatscreen-Kamins für die Wandbefestigung.
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